Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen

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Ob Klimawandel, soziale Ungleichheit oder Ressourcenknappheit: Die Herausforderungen unserer Gesellschaft sind groß. Hochschulen kommt dabei eine tragende Rolle bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu. Wir fordern, dass sich Hochschulen deshalb in Lehre, Forschung und Management konsequent am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung orientieren.

Deswegen appellieren wir:

  • an die Studierenden

  • an jeden einzelnen Wissenschaftler und jede einzelne Wissenschaftlerin

  • an die Präsidien und Rektorate der Hochschulen

  • an die Verantwortlichen in den Landesregierungen und der Bundesregierung

  • an die Mitglieder der Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz

Setzen Sie innovative Prioritäten für die Zukunft und ergreifen Sie die Möglichkeit, Hochschulen als Vorreiterinnen für eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen!

Unterzeichnen!

Die Ziele der Petition sind:

1. Sensibilisieren: Nachhaltige Entwicklung an Hochschulen ist wichtig!

2. Aktivieren und Mobilisieren: Die Petition zeigt, wie vielen und wem eine nachhaltige Entwicklung wichtig ist. Das gibt unseren Forderungen Kraft. Dazu gibt es hier Auswertungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

3. Diskutieren und Orientieren: Was bedeutet eine nachhaltige Entwicklung an Hochschulen und was muss noch getan werden - wir freuen uns auf Ihre/Eure Kommentare auf unserem Wiki (Zum Wiki). Nach Ablauf der Petition möchten wir die Ergebnisse auf einer Tagung am 06.10. in Hildesheim diskutieren (Zur Tagung). Dort werden wir auch gemeinsam überlegen, wie wir zum weiteren Handeln anregen können und unser offenes Netzwerk weiter gestalten wollen.

Ich möchte die Forderung nach einer nachhaltigeren Hochschullandschaft unterstützen! Das zeige ich, in dem ich


*Pflichteingaben.

Vorwort von Prof. Dr. Gerhard de Haan,

Vorsitzender des Nationalkomitees für die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Die Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in allen Bereichen ist ein wichtiger Beitrag für ein zukunftsfähiges Bildungssystem in der Wissensgesellschaft Deutschland. Die Fähig- keit, die vielen komplexen Zusammenhänge unserer Lebenswelt zu verstehen und „outside the box“ zu denken, ist unabdingbar für die Lösung der anstehenden Herausforderungen. Den Hochschulen kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Sie haben eine gesellschaftliche Vorbildfunktion und tragen als Bildungsstätten für zukünftige Entscheidungsträger eine besondere Verantwortung - auch ihren Studierenden gegenüber.

Umso begrüßenswerter ist es, dass sich bereits zahlreiche Studierende selbst für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Hochschulen einsetzen und diese sogar einfordern. Sie legen Wert darauf, dass sich ihre Bildungsinstitutionen den Themen einer zukunftsfähigen gesellschaftlichen Entwicklung stellen. Davon legt das Positionspapier des Netzwerks Nachhaltigkeitsinitiativen eindrucksvoll Zeugnis ab. Es richtet sich an alle Statusgruppen und Mitarbeiterebenen, umgreift Aspekte in Lehre, Forschung und Verwaltung und zeigt die relevanten Handlungsspielräume auf.

Das Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen hat sich im Kontext der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gegründet. Es ist als offizielles Projekt der Weltdekade ausgezeichnet worden und zeigt hervorragend, wie Studierende an der Gestaltung einer nachhaltigen Hochschullandschaft mitwirken können. Die intensive Zusammenarbeit zwischen der Deutschen UNESCO-Kommission, den verschie- denen Akteuren der UN-Dekade aus dem Kreis der Hochschulen und den Studierenden macht darüber hinaus deutlich, wie notwendig und erfolgsversprechend eine Kooperation aller Status- und Akteurs- gruppen ist, um die „große Transformation“ unserer Gesellschaft auf den Weg zu bringen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich bei Ihren Entscheidungen von dem Appell der Studierenden leiten ließen und sich gemeinsam mit ihnen und uns auf den Weg machen könnten!


Präambel

Download des Positionspapiers im PDF-Format

Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit, Ressourcenverknappung und steigendem Wettbewerbsdruck, ist der Wandel der Hochschulen hin zu einem Leitbild einer wertorientierten Wissenschaft und nachhaltigen Entwicklung für uns die beste Alternative. Denn Hochschulen sind auch gesellschaftliche Labore, Werkstätten für Zukunftsmodelle und somit Pioniere der nachhaltigen Entwicklung. Alle Mitglieder der Hochschulen sollten sich der Aufgabe bewusst werden, durch den gemeinsamen Bildungs- und Forschungsauftrag konkrete Hand- lungsmöglichkeiten für die heutigen und zukünftigen Herausforderungen einer globalisierten und komplexer werdenden Gesellschaft aufzuzeigen. Beschäftigte und Studierende der Universitäten, ob nun als zukünftige KonsumentenInnen, EntscheidungsträgerInnen oder MultiplikatorInnen - sollten befähigt werden, mit zunehmender Komplexität und Unsicherheit umzugehen, um weiterhin nachhal- tig handeln zu können. Was dazu benötigt wird, ist nicht nur die reine Vermittlung eines bestehenden Wissenskanons, sondern auch der Erwerb von Kompetenzen zur Mitgestaltung zukunftsfähiger Gesell- schaftsformen.

Das Hochschulsystem steht vor der Herausforderung, verstärkt interdisziplinär und transdisziplinär zu agieren, da innovative Lösungen für gesellschaftliche Problemfragen nicht allein aus der Sicht einer einzelnen Fachdisziplin erarbeitet werden können. Es gilt, im kooperativen Austausch voneinan- der und miteinander zu lernen, um eine Hochschullandschaft zu gestalten, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt - ein Prozess, der einen offenen Dialog und somit echte Beteiligung aller Akteure aus Forschung, Lehre, Verwaltung der Universitäten und Zivilgesellschaft voraussetzt.

In der diesem Positionspapier beigefügten Erklärung „Hochschulen für nachhaltige Entwicklung“ der HRK und der Deutschen UNESCO-Kommission vom 22. Januar 2010 wurde der Wandel der deut- schen Hochschulen politisch unterstrichen. Konkrete Umsetzungen dieser Erklärung sind nach zwei Jahren vereinzelt zu erkennen und werden als Beispiele guter Praxis in der ebenfalls beigefügten und kürzlich veröffentlichten Broschüre der Deutschen UNESCO-Kommission „HOCHSCHULEN FÜR EINE NACHHALTIGE ENTWICKLUNG - Nachhaltigkeit in Forschung, Lehre und Betrieb“ aufgezeigt. Unser Positionspapier versteht sich in diesem Zusammenhang als ein Impuls aus der Studierendenschaft, der dazu einladen möchte, die begonnene nachhaltige Entwicklung noch konkreter und flächende- ckender in der deutschen Hochschullandschaft umzusetzen.

Wir, das Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen, fordern:

Von den Verantwortlichen der Bundesregierung, den Landesregierungen und von den Mitgliedern der Kultusminister- und Hochschulrektorenkonferenz:
Schaffen Sie Bedingungen, durch die als unmittelbare Folge die Integration des Prinzips der nach- haltigen Entwicklung in den Hochschulen ausreichend angestoßen und gestärkt werden kann. Da dieser wichtige und zukunftsweisende Transformationsprozess kurzfristig nicht ohne neue Ideen und zusätzliche Kosten stattfinden kann, ist die Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel für das deutsche Hochschulsystem unerlässlich.

Von den Präsidien, den Rektoraten und den Beschäftigten in der Verwaltung der Hochschulen:
Fördern Sie durch Ihre Hochschulsteuerung das Verantwortungsbewusstsein und die Handlungskom- petenzen Ihrer MitarbeiterInnen und der Studierenden. Entwickeln Sie ein klares Leitbild, das die Verantwortung aller Angehörigen Ihrer Hochschule für eine nachhaltige Entwicklung miteinbezieht, damit Nachhaltigkeit eigenverantwortlich in alltägliche Handlungen umgesetzt werden kann.

Von jedem einzelnen Wissenschaftler und jeder einzelnen Wissenschaftlerin:
Reflektieren Sie Ihre eigene Forschungs- und Lehrtätigkeit vor dem Hintergrund der praktischen und ethischen Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung. Sie werden gefordert sein, Inter- und Transdisziplinarität in Form von Projekten und Diskussionsveranstaltungen gemeinsam mit weiteren Akteuren umzusetzen. Insbesondere sollten in Lehrveranstaltungen die inter- und transdisziplinären Kontexte des behandelten Lehrinhalts thematisiert werden, um Studierenden ein entsprechend ver- netztes Bewusstsein für die Nachhaltigkeitsthematik zu vermitteln.

Von den Studierenden:
Setzt euch für die Gestaltung eurer (Aus-) Bildung und damit eurer Zukunft stärker ein. Geht auf eure jeweiligen DozentenInnen, Gremien und Hochschulleitungen zu und fordert eine stärkere Thematisie- rung der nachhaltigen Entwicklung ein.

Wir, das Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen, fordern ganz konkret:

I. Nachhaltiges Handeln von universitären Institutionen

1. Integriertes Nachhaltigkeitsmanagement der Hochschulen durch die

  • Unterstützung des institutionellen Wandels durch die Einführung von Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagementsystemen wie beispielsweise EMASplus,
  • Initiierung von Kommunikationsstrukturen zu Verhaltensänderungen, die alle Mitglieder Ihrer Hochschule befähigen, ihr Leben im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ausrichten zu können,
  • Anerkennung von aktiven Studierenden als wichtige Gestaltungspartner, um Transformations- prozesse an der Hochschule zu initiieren und voranzubringen,
  • Ausrichtung der Hochschule als Institution mit gesellschaftlichem Vorbildcharakter und der daraus abgeleiteten Verpflichtung, im Bereich von energie- und ressourceneffizientem Verbrauch und Bauen neue Maßstäbe zu setzen.

2. Eine nachhaltige Selbstverwaltung der Hochschulen durch

  • eine konsequente und transparente Informationspolitik im Allgemeinen und eine Nachhaltig- keitsberichterstattung im Besonderen,
  • die Einrichtung eines Nachhaltigkeitsbeirats sowie einer ReferentInnenstelle für nachhaltige Entwicklung an der Hochschule,
  • die Schwerpunktsetzung der Berufungspolitik auf Lehrerfahrung und eine auf gesellschaftliche Verantwortung bezogene Forschung und Lehre.

3. Bundes- und landespolitische Anreize zur Etablierung von nachhaltiger Entwicklung schaffen durch

  • ein klares Bekenntnisses zur nachhaltigen Entwicklung in den Hochschulgesetzen der Länder,
  • die Förderung und Auszeichnung kreativer, zukunftsweisender Projekte und Entwicklungen durch Wettbewerbe und die Veröffentlichung von Beispielen guter Praxis,
  • die Verleihung eines „Preises für gute Forschung und Lehre für nachhaltige Entwicklung“ durch das verantwortliche Ministerium,
  • die Förderung von Nachhaltigkeitsprozessen an Hochschulen durch eine temporäre finanzielle Unterstützung, mit der beispielsweise die Stelle einer NachhaltigkeitsreferentIn geschaffen werden kann,
  • die Integration von Indikatoren einer nachhaltigen Entwicklung in Hochschulrankings, in fiskalen Mittelvergabesysteme und über den Akkreditierungsrat in die Kriterien für eine erfolgreiche Akkreditierung von Studiengängen.

II. Integration von Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in die universitäre Forschung, Lehre und Verwaltung

1. Die Integration von nachhaltiger Entwicklung als Querschnittsaufgabe in die Rahmenprüfungsordnungen und Studiengänge durch

  • die Einführung einer thematischen Veranstaltung zu nachhaltiger Entwicklung in jedem Studien- fach und die Anrechnung von Seminaren zur nachhaltigen Entwicklung in regulären Modulen,
  • die Schaffung und Nutzung von Freiräumen zur individuellen Schwerpunktsetzung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung,
  • eine stärkere Förderung der Mitbestimmungsmöglichkeiten aller Akteure aus Forschung, Lehre und Verwaltung.

2. Institutionelle Förderung von Inter- und Transdisziplinarität durch

  • lokale Ausrichtung von projektorientierter Forschung und Lehre mit Bezügen zu kommunalen und lokalen Entwicklungen und Herausforderungen,
  • die Integration von theoretisch als auch praktisch ausgerichteten Projektarbeiten, bei denen Forschende und Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen, gegebenenfalls auch Beschäftigte aus der Verwaltung, Lösungen für Probleme nicht-nachhaltiger Entwicklung interdisziplinär erarbeiten,
  • die Nutzung der Neuakkreditierungen zur Integration von Ergänzungsbereichen, beispielsweise ein Studium Generale zum Studienbeginn oder überfachlich- und berufsorientierende Kurse,
  • die Förderung von Schlüsselkompetenz-Modulen als Plattform und Katalysator für Bildung für nachhaltige Entwicklung.

III. Förderung innovativer Forschung- und Lehrarrangements

1. Förderung von innovativer Forschung und Lernformen durch

  • eine kompetenzorientierte Lehre, die die Fähigkeit der Studierenden, als zukünftige EntscheidungsträgerInnen, zur Bewertung und Gestaltung von gesellschaftlichen Entwicklungen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördert,
  • die Umsetzung vielfältiger Lernformate, wie diskursive, offene und partizipative Methoden, sowie projektorientiertes und selbstorganisiertes Lernen durch Lerntagebücher, Zukunftswerk- stätten, Projektarbeiten, Planspiele, Summer Schools, Team Teaching, Open Space Workshops und vieles mehr,
  • die didaktische und thematische Weiterbildung aller Hochschulmitglieder vor dem Hintergrund der Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung,
  • Raum für Reflexionen über Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Disziplin, sowie der individuellen und gemeinsamen Ziele im Kontext des gesellschaftlichen Miteinanders.

2. Institutionelle Förderung von studentischem Engagement als Möglichkeit überfachliche Kompetenzen zu entwickeln, durch:

  • die Einrichtung von Servicestellen zur Unterstützung ehrenamtlichen Engagements,
  • kontinuierliche Bereitstellung von Mitteln, um die sich Studierendeninitiativen für die zeitnahe Umsetzung von Projekten bewerben können,
  • die Freistellung ehrenamtlich engagierter Studierender von Studiengebühren,
  • die Vergabe von Credit Points im Wahlbereich für studentisches Engagement,
  • kostenlose Teilnahme an Weiterbildungen zu Schlüsselkompetenzen, wie Kurse zur Finanz- mittelakquise, zur Öffentlichkeitsarbeit, zur Personalführung, zur Teamarbeit und zu interkultu- rellen Aspekten des Zusammenlebens.

Setzen Sie innovative Prioritäten für die Zukunft und ergreifen Sie die Chance, Ihre Hochschule als eine Vorreiterin in der nachhaltigen Entwicklung zu profilieren!

Download des Positionspapiers im PDF-Format


Chronologie und Wandercoaching

Die oben skizzierten Impulse wurden im Dezember 2010 konzeptionell entwickelt, im Juni 2011 als Petition veröffentlicht und andauernd weiterentwickelt. Die zu diesem Positionspapier gehörenden Kernaussagen finden sich in einer Onlinepetition unter www.nachhaltige-hochschulen.de wieder. Dort haben bereits über 1.000 Einzelpersonen und über 50 verschiedene Initiativen unsere Forderun- gen mit ihrer Stimme per Onlineabstimmung unterstützt (Stand: April 2012: 1089 Personen und 54 Initiativen).

Das Positionspapier des Netzwerks Nachhaltigkeitsinitiativen hat zum Ziel:

  • zu sensibilisieren - für eine nachhaltige Entwicklung an Hochschulen zu aktivieren - zu reflexivem Nachdenken und konkretem Handeln anregen
  • zu evaluieren - wem und wie vielen Menschen und Organisationen ist die nachhaltige Entwicklung an Hochschulen wichtig?

Unsere aktuellen Netzwerkprojekte für das Jahr 2012 sind ein öffentlichkeitswirksamer bundesweiter Auftritt und ein Wandercoaching. Beim Wandercoaching stehen wir allen interessierten Statusgrup- pen jeder bundesdeutschen Universität mit unserem Wissen und unserer Erfahrung beratend zur Seite, wenn es um die konzeptionelle und konkrete Umsetzung nachhaltiger Entwicklung vor Ort geht.

Wir vom Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen freuen uns darauf, mit allen interessierten Akteuren in einen offenen Dialog zu kommen, um gemeinsam die Hochschullandschaft in nachhaltiger Entwick- lung weiterzuentwickeln und umzusetzen.

Kontakt zum Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen

  • info@nachhaltige-hochschulen.de

Weitere Links

Privatpersonen

1123 Unterzeichnungen bisher.

Auswertung: Unterzeichnung nach Funktion. Stand 13.07.2011

Liste der letzten 25 Unterzeichnungen:

  • Claudia Schneider aus Jena.
  • Isabell Blattmann, StudentIn aus Konstanz.
  • S.K., StudentIn aus Würzburg.
  • Elisabeth Nix, StudentIn aus Kürnach.
  • Christian Kaufmann, StudentIn aus Potsdam.
  • J.S., StudentIn aus Lüneburg.
  • Matthias Pütz, StudentIn aus Lüneburg.
  • K.K., WissenschaftlerIn aus Osnabrück.
  • C.D., Angestellte/r aus Düsseldorf.
  • Reinhard Hennig, WissenschaftlerIn aus Tübingen.
  • Christoph Schulte, Angestellte/r aus Essen.
  • J.R., StudentIn aus Würzburg.
  • David Hofmann, WissenschaftlerIn aus Berlin.
  • Hahn Wilma, StudentIn aus Würzburg.
  • Lemke Benedikt, StudentIn aus Reutlingen.
  • Malo Vidal, StudentIn aus Erfurt.
  • Sebastian Obermeier, StudentIn aus Würzburg.
  • Nadine Karkein, StudentIn aus Jena.
  • Holger Jahn, ProfessorIn aus Berlin.
  • Alexander Mook, StudentIn aus Hamburg.
  • Lea Kliem, StudentIn aus Bremen.
  • Andreas Ester, StudentIn aus Freiburg.
  • Mathis Kückens, StudentIn aus Hamburg.
  • P.F., StudentIn aus Berlin.
  • Tillmann Buttschardt, ProfessorIn aus Münster.

Organisationen oder Initiativen

57 Unterzeichnungen bisher.

Auswertung: Liste der unterzeichnenden Initiativen zum Stichtag 03.10.2011

Liste der letzten 25 Unterzeichnungen:

  • Holger Wolpensinger, PostDoc- und Doktoranden- Netzwerk Nachhaltige Stadtentwicklung, Bonn.
  • Hartmut Plötz, DenkSchule für das Solarzeitalter e.V., Tettnang am Bodensee.
  • Michael Wihlenda, NET IMPACT Deutschland, Berlin.
  • Nils Droste, M.A. Sustainability Economics and Management, Oldenburg.
  • Alexander Repenning, Projekt Fairteiler, Berlin.
  • Beate, Johanna Hankemeier, Wille, Hexenstich- XX- neue Werte zaubern, Lüneburg.
  • Carolin Wagner, AStA Umwelt-Campus Birkenfeld, Neubrücke (Nahe).
  • Jörg Asshoff, fundamentale - Die junge Akademie, Leipzig.
  • Ulrich Holzbaur, Hochschule Aalen , Aalen.
  • Joris Nettelstroth, Arbeitskreis Nachhaltigkeit TU Hamburg-Harburg, Hamburg.
  • Kiryushin Peter, Sustainable Campus Initiative, Budapest.
  • Anna Schmuki, Bildungsangebot erfahrungsjahr NE, Fribourg.
  • Kira Giesecke, oikos Hamburg, Hamburg.
  • Umweltwissenschaften FernUniversität in Hagen, Interdisziplinäres Fernstudium Umweltwissenschaften (infernum), Hagen.
  • Sonja Pfister, Umweltgruppe der Universität Landau, Landau.
  • Christina Garske, TEAMimpuls GbR, Wendisch Rietz.
  • Fabian Nehring, Grüne Hochschulgruppe Rostock, Rostock.
  • Benjamin Wohnhaas, Nachhaltigkeitsrat der Universität Konstanz (NUK), Konstanz.
  • Thomas Bader, Phlink e.V. Studentische Unternehmensberatung Marburg, Marburg.
  • Silvia Baur, Nachhaltigkeitsreferat HHN, Heilbronn.
  • Michaela Müller-Klang, verdi-Landesfachbereich FB 5 Berlin/Brandenburg, Berlin.
  • Jannis Eicker, HSG Campusgruen Erfurt, Erfurt.
  • Josefine Krauss, AG Nachhaltigkeit der Hochschule Bremen, Bremen.
  • Karl Luke, STREBERGARTEN im ASTA Uni DuE, Essen.
  • Anja Hildebrand, FSP Nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, FH Kaiserslautern, Kaiserslautern.

Hintergrund

Vor dem Hintergrund globaler Herausforderungen wie dem Klimawandel, sozialer Ungerechtigkeit und Ressourcenverknappung ist eine wertorientierte Wissenschaft und damit der Wandel der Hochschulen hin zu einem Leitbild der Nachhaltigen Entwicklung für uns alternativlos (vgl. www.nachhaltigewissenschaft.blog.de). Hochschulen sind gesellschaftliche Labore, Werkstätten für Zukunftsmodelle und somit potenzielle Nachhaltigkeitspioniere. Sie müssen sich der Aufgabe stellen, durch den eigenen Bildungs- und Forschungsauftrag Handlungspotentiale für die Herausforderungen einer globalisierten und komplexer werdenden Welt aufzuzeigen. Studierende - als zukünftige EntscheidungsträgerInnen und MultiplikatorInnen - müssen befähigt werden mit Komplexität umzugehen und unter der Bedingung von Unsicherheit zu handeln. Was sie dazu benötigen ist nicht die reine Vermittlung eines bestehenden Wissenskanons, sondern die Kompetenzen zur Mitgestaltung zukunftsfähiger Gesellschaftsformen.

Das Hochschulsystem steht vor der Herausforderung, verstärkt interdisziplinär und transdisziplinär zu agieren, da innovative Lösungen für gesellschaftliche Problemlagen nicht aus der Sicht einer einzelnen Fachdisziplin oder Institution erarbeitet werden können. Es gilt im Austausch voneinander und miteinander zu lernen um eine Hochschullandschaft zu gestalten, die ihre gesellschaftliche Verantwortung ernst nimmt - ein Prozess, der einen offenen Dialog und somit echte Beteiligung voraussetzt.

Mit der Erklärung der HRK und der Deutschen UNESCO-Kommission von Anfang 2010 "Hochschulen für eine Nachhaltige Entwicklung" wurde dieser Wandel der deutschen Hochschulen zwar politisch unterstrichen, konkrete Bemühungen sind jedoch nach einem Jahr nur vereinzelt zu erkennen. Unser Forderungspapier versteht sich deswegen als ein Impuls aus der Studierendenschaft, diesen ins Stocken geratenen Prozess wiederzubeleben.

Zum Positionspapier

Die Zusammenarbeit mit der AG Hochschule des Runden Tisches zur Umsetzung der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und der deutschen UNESCO-Kommission ermöglichte den Initiativen die Gründung des Netzwerkes im Rahmen der Berliner Tagung "Hochschulen für Nachhaltige Entwicklung" am 03.12.2010 und sich somit gemeinschaftlich für eine Hochschullandschaft in Nachhaltiger Entwicklung zu engagieren. Im vorliegenden Forderungspapier wird vor allem die gesellschaftliche Verantwortung der Hochschulen hervorgehoben: Eine innovative Forschungs- und Lehrpolitik im Sinne des Leitbildes einer Nachhaltigen Entwicklung muss Wege zur aktiven Gestaltung einer ökologisch verträglichen, wirtschaftlich innovativen und sozial gerechten Gesellschaft aufzeigen.Hierbei kann in diesem Forderungspapier natürlich keine vollständige Skizze aufgezeigt werden, wie unser Hochschulsystem den großen Herausforderungen unserer Zeit gerecht werden kann. Es soll vielmehr als Vorlage zu einer angestrebten, offenen Diskussion dienen.

Dialog und Unterstützung

Das Netzwerk studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen freut sich darauf, mit allen Interessierten in einen offenen Dialog zu treten und gemeinsam den Weg hin zu einer Hochschullandschaft in Nachhaltiger Entwicklung zu entwerfen und umzusetzen. Darüber hinaus freuen wir uns über Ihre und Eure Unterstützung des Forderungspapier in Form einer Online-Petition auf www.nachhaltige-hochschulen.de.

Diskussion erwünscht!

Das Diskussions-Wiki unter http://nachhaltigehochschulendiskussion.pbworks.com soll als Austauschplattform dienen, was auch als Input für den Zukunftskongress in Hildesheim im Oktober 2011 dienen kann.

Mehr Informationen zur Tagung unter www.nachhaltige-uni.de.

Das Netzwerk studentischer Nachhaltigkeitsinitiativen

Das "Netzwerk der studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen" ist ein vollkommen offenes Netzwerk, das Initiativen und allen interessierten Personen die Möglichkeit geben will, sich zu vernetzen und gemeinsam für eine nachhaltigere Hochschullandschaft zu arbeiten.

Das offene Wiki (http://nachhaltigehochschulendiskussion.pbworks.com) dient als Diskussionsforum zum Forderungspapier selbst und zu allen verwandten Themen.

Alle Interessierten sind auch herzlich dazu eingeladen, in direkten Kontakt mit den unter "Kontakt" zu findenden Personen zu treten.

Zum Zeitpunkt des offiziellen Beginns der Petition am 28.06.2011 sind folgende Organisationen und Initiativen am "Netzwerk der studentischen Nachhaltigkeitsinitiativen" beteiligt:

Kontakt

Ansprechpartner des Netzwerks für Presse, Interessierte und Co.

Verena Salomon
info@netzwerk-n.org

Anschrift des Vereins:

Netzwerk Nachhaltigkeitsinitiativen e. V.
Steigerstrasse 12
99096 Erfurt




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Maximilian Fries
Jan Hündorf
webmaster@netzwerk-n.org

Impressum

Gemäß § 28 BDSG widersprechen wir jeder kommerziellen Verwendung und Weitergabe unserer und der auf diesen Seiten gespeicherten Daten.

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Studierendenvertretung der Universität Würzburg
Mensagebäude am Hubland
97074 Würzburg

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